Events
Rückblick: Auf hoher See und im Zelt
Am Abend des 12. Juni 2009 unternahm HamburgAlumni einen ersten größeren Schritt aus der virtuellen in die reale Welt. Am Vorabend der Open Uni, des Forschungstages für jung und alt, fanden rund einhundertfünfzig Ehemalige unterschiedlicher Fakultäten den Weg in das Hauptgebäude der Universität. Dort erwartete sie zunächst ein
Abend an Bord
des Hörsaals A. Nach der Begrüßung durch Universitätspräsidentin Prof. Monika Auweter-Kurtz führte Prof. Angelika Brandt, Direktorin des Zoologischen Museums und Tiefseeforscherin von Weltrang, die Besucherinnen und Besucher in die faszinierende Unterwasserwelt der Antarktis. Zurück in den „Heimathafen Universität“ und seine Bedeutung für Alumni ging es im anschließenden Podiumsgespräch mit dem Autor und Regisseur Heinrich Breloer und dem Pastor von St. Katharinen, Frank Engelbrecht. Leider konnte der ebenfalls eingeladene Willi Lemke, UN-Sonderberater für Sport, wegen einer Flugverspätung an dieser Runde nicht teilnehmen. Einige Anregungen aus dem Gespräch, das von ganz persönlichen Erinnerungen an das Studium in Hamburg bis zu den Perspektiven der Universität zwischen Grindelviertel und Hafencity führte, nahmen die Alumni im Saal sicher auch in das Get Together im Foyer mit, wo sie sich als AbsolventInnen ihrer Fakultät kennzeichnen und so gezielt nach KommilitonInnen Ausschau halten konnten.
Zur
Open Uni
am 13. Juni bot HamburgAlumni im Zelt neben dem Hauptgebäude einen Treff- und Informationspunkt für Ehemalige, aber auch alle anderen an der Alumni-Arbeit Interessierten. In entspannter Atmosphäre inmitten des Trubels auf dem Campus kam es zu einer Vielzahl interessanter und anregender Gespräche. Unter anderem nahmen sich Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach und Universitätspräsidentin Prof. Monika Auweter-Kurtz eine halbe Stunde Zeit, um sich über den Stand der Dinge im Bereich Alumni zu informieren. Und Heinrich Breloer bewies durch seinen Besuch mit Tochter und Enkelinnen, dass die Angebote der Open Uni nicht zuletzt bei Familien gut angekommen sind. Merchandisingartikel der Universität, Informationen über Weiterbildungsangebote, historische Filme rund um die Universität sowie Führungen über den Campus und in die Universitätsbibliothek ergänzten das Angebot.
Besonders wichtig war den Veranstaltern, an beiden Tagen viel Anregungen für weitere Veranstaltungen und anderer Angebote zu bekommen. Denn auch hier gilt das Prinzip des „lebenslangen Lernens“ und der sich wandelnden Organisation, um auf längere Sicht einen lebendigen und inhaltsreichen Dialog der Universität mit ihren Alumni zu führen.

